Die Maximator-Erweiterungs-Skala

Eine meiner stehenden Redensarten ist „Es gibt nichts, was es nicht gibt“. Das hat sich einmal mehr bestätigt. Da bekomme ich eine Anleitung für den Rechenstab 1/87A (von Faber-Castell), also für einen Rechenstab mit rückseitig eingebautem Addiator (von Kübler). Die Anleitung (von Faber-Castell) ist auf der Innenseite des hinteren Deckels mit einer herausnehmbaren Tabelle versehen, die den schönen Titel „Maximator-Erweiterungs-Skala“ trägt (Kübler).

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Willy BÜLOW und die Addiatoren

Entwicklung der Addiator-Rechner:

– 1919: Patentanmeldung Zahlenschieber durch Carl Kübler (1875-1953)

– 13.12.1920: Gründung Fa. Addiator in Berlin

– Ständige Weiterentwicklung der Addiator Produktpalette

– 29.01.1936: Erteilung des Patents für „Rechenschieber“, Reichspatentamt Berlin (DP 655 353)

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Max Schirmer und sein DEMEGRAPH 13

(Meßrechner für das graphische Gewerbe)

Der Faber-Castell-Rechenschieber Demegraph 2/66, später 111/66, ist ein außergewöhnliches, seltenes Sammlerstück, das mit zu den Glanzstücken einer Sammlung gehören dürfte. Es sind in Sammlerkreisen etwa 5 oder 6 Stück bekannt (2/66). Dabei gab es diese erste Ausführung sogar nicht nur als deutsche, sondern auch als englische und französische Version.

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Schweizer Birnbaum

Wenn man die damaligen Kataloge der deutschen Rechenschieber-Hersteller anschaut, fällt auf, dass sie gerne betonten, nicht simplen Bimbaum, sondern «Schweizer Birnbaum» zu verwenden (das war offenbar ein Qualitätsmerkmal). Als Schweizer hat mich natürlich der Hintergrund interessiert, konnte ich mir doch keinen rechten Reim darauf machen, worin der Unterschied zwischen schweizerischer Birne und z.B. deutscher Birne liegen könnte.

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