10 Jahre Schichtholz-Rechenstäbe bei Faber-Castell

(Kurzvortrag, gehalten beim Deutschen Rechenschieber-Sammler-Treffen in Geroldsgrün am 13.4.2002, von Dieter von Jezierski)

Für Sammler existiert eine sehr attraktive Serie von Faber-Castell-Rechenschiebern, die von 1940 – 1951 gefertigt wurde. Es ist nicht mehr feststellbar, ob dies aus kriegsbedingten Gründen (z.B. Mangel an Messing für die Einlagen, Fehlen des verwendeten Schweizer Birnbaumholzes ) oder aber nur als Folge eines von Faber-Castell erreichten Patents geschehen ist.

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Darmstadt-Rechenschieber

Vortrag von Dr. Günter Kugel im HNF in Paderborn beim RST VI am 21.4.01

festgehalten von Dr. Klaus Kühn 2002

  1. Allgemeines

System DARMSTADT, Skalensystem gemäß Entwicklung am IPM unter Leitung von Prof. Dr. Walther, TH Darmstadt um 1934/35
kein DRP erteilt !
Sin-, Tangens-Skala: centesimale Teilung statt hexagesimal (wie bei RIETZ-Typ)

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Die Maximator-Erweiterungs-Skala

Eine meiner stehenden Redensarten ist “Es gibt nichts, was es nicht gibt”. Das hat sich einmal mehr bestätigt. Da bekomme ich eine Anleitung für den Rechenstab 1/87A (von Faber-Castell), also für einen Rechenstab mit rückseitig eingebautem Addiator (von Kübler). Die Anleitung (von Faber-Castell) ist auf der Innenseite des hinteren Deckels mit einer herausnehmbaren Tabelle versehen, die den schönen Titel “Maximator-Erweiterungs-Skala” trägt (Kübler).

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Willy BÜLOW und die Addiatoren

Entwicklung der Addiator-Rechner:

– 1919: Patentanmeldung Zahlenschieber durch Carl Kübler (1875-1953)

– 13.12.1920: Gründung Fa. Addiator in Berlin

– Ständige Weiterentwicklung der Addiator Produktpalette

– 29.01.1936: Erteilung des Patents für “Rechenschieber”, Reichspatentamt Berlin (DP 655 353)

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Max Schirmer und sein DEMEGRAPH 13

(Meßrechner für das graphische Gewerbe)

Der Faber-Castell-Rechenschieber Demegraph 2/66, später 111/66, ist ein außergewöhnliches, seltenes Sammlerstück, das mit zu den Glanzstücken einer Sammlung gehören dürfte. Es sind in Sammlerkreisen etwa 5 oder 6 Stück bekannt (2/66). Dabei gab es diese erste Ausführung sogar nicht nur als deutsche, sondern auch als englische und französische Version.

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