Bereits der Kauf dieses Rechenschiebers war ungewöhnlich: er wurde nämlich im Internet als ein Buch in einer Reihe von Büchern angeboten. Von einem Buch ist aber bei dem Wichmann P.A. 44 keine Rede;
Kategorie: Allgemein
Sammelgebiete
- Eine Auflistung der Objekte, die von Mitgliedern des RST gesammelt werden
von Klaus Kühn
- alle analogen Rechenhilfsmittel
- Rechenschieber
Ein Rechenstab, der keiner ist
Heinz Joss
Da habe ich einen wunderschönen Rechenstab erworben, der gar keiner ist. Er weist nämlich keine Zunge auf, sondern besteht bloss aus einem Körper und einem Läufer. Ich würde das Ding als eine Schiebetabelle bezeichnen, denn rechnen kann man damit nicht, sondern bloss die fest vorgegebenen Werte zueinander in Beziehung bringen.
Der Ingenieur-Stab von 1650 von Trew
Der Ingenieur-Stab von 1650 von Trew Hans Gaab Abdias Trew (gelesen Treu) lebte von 1597 bis 1669. Nach seinem Studium in Wittenberg hatte er zunächst kleinere Pfarrstellen inne, bevor er 1625 Rektor der Ansbacher Lateinschule wurde. Nachdem ihm aber im Laufe des Dreißigjährigen Krieges drei Jahre kein Gehalt mehr gezahlt worden war, wandte er sich 1635 auf Arbeitssuche nach Nürnberg.
Wer waren Koch, Huxhold & Hannemann ?
Über diesen Hersteller von Rechenschiebern ist bisher wenig bekannt. Dieter von Jezierski erwähnt ihn in seinem Buch, auch im Nestler-Buch von Guus Craenen ist eine kurze Notiz mit etwa den gleichen Informationen zu finden. Nachfolgend werden diese bekannten Fakten ergänzt durch Informationen aus Gesprächen von Okt./Nov. 2001 mit Kurt Huxhold, dem Sohn eines der drei Firmeninhaber sowie weiteren eigenen Recherchen.