Wem von den Rechenschiebernutzern oder –sammlern sind die manchen Rechenschiebern beigefügten Plastikstreifen mit den aufgedruckten Normzahlen nicht schon einmal aufgefallen ? Und wer konnte je nach seiner Ausbildung mit deren Nutzen wenig anfangen ? Mit den folgenden Ausführungen soll für die weniger Eingeweihten – wie mich als Chemiker – kurz auf die Normzahlen und deren Darstellung im Zusammenhang mit Rechenschiebern eingegangen werden.
Kategorie: Allgemein
Merkwürdige Rechenbeispiele in deutschen Rechenschieber-Anleitungen 1930 – 1944
Eine Glosse von Günter Kugel, D-47441 MOERS
Aus der Fülle von Publikationen zum Thema Rechenschieber fallen eine Reihe von deutschen Broschüren und Büchern auf aus der Zeit um 1930 bis 1944. Dort finden sich manche Rechenbeispiele zur Anwendung von Rechenschiebern, die aus Sicht der Verfasser damals wohl als originell und reizvoll galten, aus Sicht des Lesers heute seltsam erscheinen.
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Zürich und der Rechenschieber
350 Jahre Rechenschieber, und was die Region Zürich dazu beigetragen hat
Heinz Joss
Die Erstveröffentlichung dieses Artikels erfolgte in der »Vierteljahreszeitschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich«, Nr. 2 – 3/2001
0.1 Zusammenfassung
Der Rechenschieber, meist in den Bauformen Rechenstab, -scheibe und -walze, war während rund 350 Jahren das verbreitetste Rechengerät, bis ihm in den 1970er-Jahren der Elektronenrechner ein abruptes Ende bereitete. Der Artikel zeigt die Entwicklungsgeschichte des Rechenschiebers, seine Bauformen, seine Skalensysteme und seine geographische Verbreitung im Zeitverlauf, um dann die Beiträge der Region Zürich auf dem Gebiet des Rechenschiebers zu beschreiben.
Stromversorgung der Faber-Castell-Taschenrechner TR
Es existierten:
Variante 1 Batterie-Einschub mit vier Knopfzellen, die auswechselbar waren, aber nicht wieder aufladbar. ( Es waren die ersten Taschenrechner TR1 und TR2, bei denen kein Ladegerät mitgeliefert wurde.). Nach Verbrauch mußten neue Knopfzellen eingesetzt werden.
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Gedruckte logarithmische Rechenskalen von Loewe
Einführung
Vor einiger Zeit erhielt ich aus einer aufgelösten vermessungstechnischen Sammlung ein Buch der Firma Reiss aus dem vorletzten Jahrhundert [1], das ich nur wegen seiner Herausgabe durch Reiss gekauft hatte.
Zu meiner Überraschung erhielt es in seinem ersten Teil eine gedruckte logarithmische Skala von ca. 10 m Länge sowie eine Anleitung, wie man mit einem Stechzirkel und etwas Kopfrechnen mit dieser Skala arbeitet.
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